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Die Bestimmung des Druckverformungsrestes gibt darüber
Aufschluss, inwiefern die elastischen Eigenschaften von
Elastomeren nach lang andauernder konstanter Druckverformung bei
vorgegebener Temperatur erhalten bleiben.
Die Bestimmung erfolgt nach ISO 815.
Das Prüfverfahren wird hauptsächlich auf elastischen Proben mit einer Härte
von 40 – 90 IRHD angewandt.
Der
Druckverformungsrest gibt den Anteil der plastischen Verformung
eines Vulkanisates an. Zur Ermittlung des DVR werden zylindrische
Prüfkörper um 25% deformiert und 72 Stunden bei Raumtemperatur
gelagert. Danach werden die Proben entspannt und nach 30 Minuten
die Restverformung gemessen. Die Differenz zwischen Ursprungshöhe
und Ausgangshöhe wird prozentual als Druckverformungsrest
angegeben. Der Druckverformungsrest kann auch bei höheren
Temperaturen bestimmt werden
Ein hoher Druckverformungsrest an neuwertigen Proben ist als Indiz
für eine ungenügende Vulkanisation des Elastomers zu werten. Bei
alten Proben bewirkt die oxidative Alterung eine stetige Zunahme
des Druckverformungsrestes.
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