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FFKM O-RINGE |
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Ein O-Ring, 0-Ring, (Null-Ring) bzw. Runddichtring (DIN 3770 / DIN 3771) ist ein Ring mit rundem Querschnitt. Präziser ist also der Ausdruck Runddichtring (RDR), weil die Form rund und nicht oval, wie beim Buchstaben O, oder der Zahl 0 ist. Doch in der Umgangsprache hat sich der O-Ring durchgesetzt. Folglich bleibe ich beim O-Ring. Für den Präzisions O-Ring haben sich in kürzester Zeit eine Fülle von Anwendungsbereichen ergeben. Mit dem O-Ring stehen den Konstrukteuren ein leistungsfähiges und wirtschaftliches Dichtelement für die unterschiedlichsten Einsatz- und Anwendungsbereiche zur Verfügung.
Hauptvorteile
der FFKM O-Ringe sind sein geringes Gewicht, seine geringe
Raumanforderung, seine hohe Medien- bzw. Temperaturbeständigkeit und sein
günstiges Preis- Leistungsverhältnis im Verhältnis zu
anderen FFKM Werkstoffen aus Amerika.
Bei den verschiedenen Arten von Abdichtungen durch O-Ringe handelt es sich
um: die statische und die dynamische Abdichtung. Als statische Abdichtung
versteht man eine Abdichtung, bei der die
Kopplungselemente keinerlei
entsprechender Verschiebung unterworfen sind. Als dynamische Abdichtung
versteht man eine Abdichtung, bei der sich die Kopplungselemente in
entsprechender Bewegung untereinander befinden. Die dynamische Abdichtung
kann ihrerseits unterteilt werden in: Wechsel-, Dreh- oder
Schwingabdichtung. Als dynamische Schwingabdichtung werden diejenigen
Abdichtungssysteme bezeichnet, bei denen sich der Teil, auf den der O-Ring
montiert ist, ungleichmäßig und unregelmäßig gegenüber dem
stillstehenden Teil bewegt (schwingt). Als dynamische Drehabdichtung
versteht man diejenige Abdichtung, bei der die einzige entsprechende
Bewegung in der Rotation des Kolbens gegenüber dem Zylinder oder
umgekehrt besteht; der O-Ring kann unabhängig in den Zylinder oder in den
Kolben eingebaut sein, aber es ist keinerlei entsprechende Längsbewegung
vorhanden. Die unterschiedlichen dynamischen Wechselabdichtungen bestehen
aus in Zylinderkolben oder- schäfte eingebauten O-Ringen, deren Bewegung
entsprechend und abwechselnd in Längsrichtung erfolgt. Die Deformierung
eines zu einer dynamischen Abdichtung bestimmten O-Rings muß geringer
sein als die einer statischen Abdichtung. Der O-Ring wird nach dem Einbau
mechanisch in Radialrichtung deformiert. Der Gummi neigt aufgrund seiner
elastischen Reaktionsfähigkeit zur Rückkehr in seinen vorherigen
Zustand, und nimmt daher die Form seiner Lagerung ein und kompensiert sämtliche
Unregelmäßigkeiten der abdichtenden Flächen. Unter dem Flüssigkeitsdruck
deformiert sich der O-Ring gegen die Lagerungswände und verbessert
dadurch seine abdichtenden Wirkung. Normalerweise wird ein O-Ring anhand
der Angabe von Innendurchmesser und Strangdurchmesser, auch Torus genannt,
gekennzeichnet. Die Größen von O-Ringen können praktisch unendlich
sein. Dennoch liegen internationale Normen wie zum Beispiel die
amerikanische Norm AS568 vor, bei der es sich um ein reines Maßverzeichnis
handelt. Diese Verzeichnisse bilden die sogenannten "Standard"-Maße. eine Übersicht von www.spezialdichtungen.de, www.ffkm.de und www.ffkm.com |